Sankt-Annen-Straße 10/12

Das achtgeschossige Wohnhaus an der St.-Annen-Straße wurde in den Jahren 1959 -1960 nach dem Entwurf des Architekten Gerhard Herrmann errichtet. Es markiert als städtebauliche Dominante an Stelle des 1839 abgebrochenen Sankt-Annen-Tores den Haupteingang der Stadt Brandenburg an der Havel in Richtung des Neustädtischen Marktes und war das erste Hochhaus der Stadt.
Die Modernisierung
Im Jahr 1999, vierzig Jahre nach der Erbauung, wurde das Haus in einer umfassenden Erneuerung durch das Architekturbüro Skoruppa, Eggebrecht, Winkelmann heutigen Wohnbedürfnissen angepaßt, ohne dabei seine stadtbildprägende Gestalt und Qualität zu verlieren. Gestützt auf ein farbrestauratorisches Gutachten ist die Fassade originalgetreu mit ihren Farbfeldern in Beigegrau, Orange und Ocker mit cremeweiß abgesetzten Fugen wiederhergestellt worden. Auch die für die Bauweise der 50er und 60er Jahre typischen kleinen Balkonaustritte mit ihren konisch geformten blauen Wellgitterbrüstungen wurden entsprechend dem ursprünglichen Erscheinungsbild erneuert.
Förderung durch das Land Brandenburg
Die Instandsetzung und Modernisierung der 31 Wohnungen des Hochhauses (23 Ein-Zimmer-Wohnungen und acht Zwei-Zimmer-Wohnungen) sowie die zeitgleich durchgeführte Sanierung der 16 Wohnungen des im baulichen Zusammenhang stehenden Gebäudes St.-Annen-Straße 12 wurden durch das Land Brandenburg im Rahmen des Programms "Wohnungsbauförderung im Bestand" gefördert.

Die Kosten
Die Kosten für die Instandsetzung und Modernisierung der Sankt-Annen-Straße 10/12 beliefen sich auf ca. 1,6 Millionen Euro.


     
 
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