Im Jahr 1959 wurde mit dem Bau des Wohngebietes Brandenburg-Nord begonnen, dessen Auftakt das 1963 errichtete elfgeschossige Hochhaus Brielower Straße 23 bildet.
Die ursprüngliche Planung
Während die viergeschossigen Wohngebäude des Stadtteiles Nord in industrieller Großblockbauweise montiert wurden, ist das vom Architekten Horst Kops entworfene Hochhaus, bedingt durch spezielle Anforderungen an die Grundrisse der Wohnungen, ein traditioneller Mauerwerksbau.
Die 49 Wohnungen mit ihren rationellen Grundrissen waren ursprünglich für allein-erziehende Mütter vorgesehen.
Tatsächlich wohnen hier heute ausschließlich ältere Bürger, für die sowohl die zentrale Heizanlage als auch der Personenaufzug willkommene Alltagserleichterung sind.
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Gut genutzt hat der Architekt die Möglichkeit des Mauerwerksbaus, ein individuelles, gut gestaltetes Gebäude zu schaffen, das den Stadtausgang Brandenburgs in Richtung Rathenow prägt.
Das Farbkonzept
Die Farbgestaltung des Gebäudes wurde bewusst nicht gemäß der ursprünglichen Fassung vorgenommen.
Vielmehr hat sich die mit der Sanierung des Hauses betraute Architekturbüro Martina Marx bemüht, das Gebäude in das derzeitige Umfeld einzupassen.
Die in Grüntönen gehaltene Fassade ist mit kräftig roten Balkonen kontrastiert.
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Förderung durch das Land Brandenburg
Auch die Instandsetzung und Modernisierung der Brielower Straße 23 wurde durch das Land Brandenburg gefördert.
Zusätzlich hat die WOBRA hier zwei Wohnungen im elften Geschoss geschaffen, die einen Wohnraum im verglasten Gebäudeaufsatz besitzen, von dem sich ein herrlicher Ausblick über die Stadt Brandenburg an der Havel bietet.
Die Kosten
Für die Instandsetzung und Modernisierung der Brielower Straße 23 hat die WOBRA ca. 1,9 Millionen € aufgewendet.
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