Altengerechtes und -freundliches WohnenDas Thema altenfreundliches Wohnen geht uns alle an. Sind heute möglicherweise nur unsere Großeltern betroffen, werden es morgen schon unsere Eltern sein und übermorgen wir.Die Bevölkerungsentwicklung Ein Blick auf die Bevölkerungsstatistik der Stadt Brandenburg an der Havel macht die Entwicklung anschaulich: waren im Jahr 1990 von 89.889 Bürgern unserer Stadt 15.752 älter als 60 Jahre (17,5%), so lebten 1999 nur noch 78.958 Menschen in der Stadt, von denen 19.906 bzw. 25,2% über 60 Jahre alt waren. Die Prognose des Landes Brandenburg sagt ein weiteres Absinken der Bevölkerungszahl bei gleichzeitiger Überalterung voraus. Im Jahr 2015 wird voraussichtlich ein Drittel aller Bürger der Stadt Brandenburg an der Havel älter als 60 Jahre sein. Studie "Altenwohnen" Die WOBRA hat bereits im Jahr 1999 ihre Wohnungsbestände in einer Studie "Altenwohnen" auf die Möglichkeit hin untersucht, im Rahmen von Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen Voraussetzungen für altenfreundliches Wohnen zu schaffen. Die Möglichkeit, bis zum Ende des Lebens in der eigenen Wohnung mit intaktem sozialen Wohnumfeld als individuellem Lebensraum bleiben zu können, ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein selbstbestimmtes Leben. Altenfreundliche Gestaltung Bei einem altenfreundlichen Umbau der Wohnung gilt es, zahlreiche Details zu beachten:
Neben zwei größeren Neubauvorhaben mit altengerechten Wohnungen in der Anton-Saefkow-Allee hat die WOBRA modellhaft zwei Wohnungen im Zuge einer Instandsetzungsmaßnahme in der Blumenstraße umgebaut. In Zukunft wird die WOBRA bei ihren Modernisierungsvorhaben in den Erdgeschossbereichen altenfreundliche Wohnungen anbieten. Darüber hinaus wird für grössere Gebäude die Möglichkeiten geprüft, Aufzüge anzubauen. In Zusammenarbeit mit ortsansässigen Organisationen sind auch Dienstleistungsangebote für betreutes Wohnen geplant. |
||