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Neues Wohnen in der Bahnhofsvorstadt
Noch in diesem Jahr geht es los. Die Projektplanungen laufen bereits seit einiger Zeit. Erste Ergebnisse dazu können Sie hier einsehen.

Barrierearm und citynah - Jakobsstraße 25/27
Wo heute noch tristes Grau und wild parkende
Autos das Erscheinungsbild bestimmen, wird die
Wobra bald einen modernen Bau mit frischer
Optik und funktionaler Gestaltung mit Fahrstuhl
und Balkonen errichten.
In freundlichen Farben wirbt der Laubengang, welcher
der Fassade vorgestellt sein wird, für das moderne
barrierearme Wohnen dahinter. Insbesondere
Senioren und gehbehinderten Menschen soll dieses
Wohnhaus ein bequemes Leben in Zentrumsnähe ermöglichen.
Zwanzig Zweiraumwohnungen, zwei davon
sogar rollstuhlgerecht werden hier nach den Plänen
der Wobra entstehen.
Es gibt keine Schwellen,
die Duschen in den Bädern werden ebenerdig sein
und die Flurbreite von mind. 1,20 m ermöglicht ein bequemes
Wohnen auch mit Handicap.
Ein abgeschlossener, wetterfester Eingangsbereich mit
Klingelanlage sichert den sonst offenen Vorbau vor
Missbrauch. Die zwischen den Etagen am Vorbau angelegten
Treppen sind nicht nur gestalterisch wichtig,
sondern dienen als zweiter Rettungsweg.
Der Clou: jede Wohnung verfügt – neben dem Eingang
am Laubengang – über einen zusätzlichen Zugang über
das alte Treppenhaus!
Wer möchte, kann also zwei Eingangstüren nutzen.
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Zieglerstraße 28 b–k, in
den Farben der märkischen Landschaft
Viel wurde schon im Umfeld saniert, jetzt laufen auch die Vorplanungen
für die Hauszeile zwischen dem von Saldern-Gymnasium
und dem Wiesenweg. Innen wie außen soll sie künftig
in neuem, wenn auch dezentem, Glanz erstrahlen.
In der aktuellen Tristesse der grauen Fassade verschwindet
derzeit deren ursprüngliche Gestaltung mit Türmcheneingängen und gezielt gesetzten Erkerfenstern.
Durch die dezent verspielte farbliche Betonung
der Hauseingänge und die Aufarbeitung der Erkerfenster
und Fensterläden im Erdgeschoss wird diesem
Haus wieder neues Leben eingehaucht.
Es erscheint
dem Betrachter förmlich wie eine kleine neue Stadt.
„Mir war es wichtig, den Charme dieses Baus aus den
50er / 60er Jahren aufzugreifen und farblich zu untersetzen“,
so der Architekt Krieg. Insbesondere die Gauben-
und Erkerfenster faszinierten den Architekten.
„Das muss erhalten bleiben“, hatte er sich bei der Gestaltungsplanung
gesagt.
Die neue Fassade wird in den Farben der Märkischen
Natur erstehen. Sandfarben und Maisgelb bilden die
Grundtöne. Mit Moosgrün und Taubenblau werden an
den Fensterläden und Haustüren farbliche Akzente im
Erdgeschoss gesetzt.
Auch im Haus selber wird umfassend saniert werden.
Entsprechend der neuen Wohnansprüche soll es 2- und
3-Raum-Wohnungen mit verschiedenen Standards geben.
So ist es u. a. vorstellbar, die Größe eines Raumes
mittels Schiebetüren variieren zu können, barrierefreie
Zugänge zu schaffen, Balkone anzubauen oder das WC
vom Wannenbad zu trennen. Hier laufen aber noch die
Abstimmungsprozesse.
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